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Einsetzen

Ressourcen zuordnen

Der eigentliche Zweck von Kompetenz-Management ist es, Menschen diejenigen Aufgaben zuzuteilen, die für das Unternehmen und den Mitarbeiter am besten sind. Dabei ist das Einsetzen der wichtigste Faktor in der Entwicklung einer Fachkraft. Sorgfältiges Überlegen bei der Auswahl der richtigen Person für das Projekt birgt riesiges Entwicklungspotential.

Projekt- und Unternehmensrisiken werden reduziert, indem man die richtig qualifizierten Personen basierend auf ihren tatsächlichen Fähigkeiten und nicht nur basierend auf Ihrem technischen Wissen zuteilt. Die erfolgreiche Anwendung dieses Prinzips kann zu einer sehr viel effizienteren Nutzung von Ressourcen, einer angemesseneren Entwicklung und möglicherweise verringerten Ausgaben führen.

Zusätzlich zur traditionell formalen Verteilung von Ressourcen in Unternehmensstrukturen fördert die inhärente Flexibilität von SFIA auch andere betriebliche Methoden. Dazu gehören z. B. Unternehmensstrukturen, die um Kompetenzzentren oder Ressourcenpools herum errichtet werden, die dann zeitlich begrenzten Vorhaben, agilen Projektteams oder individuellen Aufgaben zugeteilt werden.

Um das gewünschte Ergebnis und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen, ist es unerlässlich sicherzustellen, dass extern angeworbene Kapazitäten – egal ob es sich dabei um Auftragsnehmer oder Dienstleister handelt – der Aufgabe angemessen eingesetzt werden.